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2012-09-13

Viennafair The New Contemporary 2012


Nächste Woche öffnet die Viennafair 2012 in Wien ihre Pforten. Unter dem neuen Namen "Viennafair The New Contemporary" und mit neuer strategischer Ausrichtung findet die Kunstmesse von 19.9. (Eröffnung, Preview, Vernissage) bis 23.9.2012 in der Messe Wien statt.

2012-08-22

Save the Date: Viennafair 2012

Von 20.-23. September 2012 findet die Kunstmesse Viennafair unter neuem Namenszusatz und mit neuer strategischer Ausrichtung als "Viennafair 2012 - The New Contemporary" in der Messe Wien statt.
Nicht nur der Name der Kunstmesse ist neu: die Viennafair wird nun von russischen Investoren veranstaltet. Christina Steinbrecher und Vita Zaman bilden als künstlerische Leiterinnen das neue Führungsteam der Viennafair. „Wir sehen in der Rolle Wiens als Schnittstelle zwischen der westlichen Hemisphäre und den aufstrebenden Ökonomien des Ostens ein enormes Potential, dessen Nutzung noch am Anfang steht. Wir möchten die bereits in den früheren Ausgaben der Viennafair erarbeiteten Synergien weiter ausbauen und eine stärkere Verschränkung der Märkte erreichen. Das neue künstlerische Leitungsteam der Viennafair The New Contemporary bietet uns die besten Voraussetzungen, um diese Zielvorgaben umzusetzen, sowohl aus der künstlerischen Sicht, als auch aus der Perspektive des für die teilnehmenden Galerien maßgeblichen Kunstmarkts“, so Sergey Skaterschikov, Gründer der Next Edition Partners und Mehrheitseigentümer der VF Betriebsgesellschaft mbH.

Christina Steinbrecher, Vita Zaman

Begleitprogramm der Viennafair The New Contemporary

Vienna Live ist eine Veranstaltungsreihe der Viennafair, die die MessebesucherInnen aus ihrer typisch passiven Rolle des Betrachtens holt und sie zur aktiven Teilnahme animiert. KünstlerInnen laden zum Mitmachen ein.

Vienna Quintet, eine Sonderausstellung mit Künstlern aus Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, der Ukraine und Weissrussland, zeigt die jüngsten Entwicklungen in der zeitgenössischen Kunstszene dieser früheren Sowjetrepubliken.

Vienna Talks bietet ein weitreichendes Spektrum von interdisziplinären Gesprächen mit den interessantesten Repräsentanten der zeitgenössischen Kunstszene, wie auch aus den Bereichen Architektur, Kulturmanagement, Literatur, Philosophie und Politik.

Vienna Sonic fasst die unterschiedlichsten Berührungspunkte zwischen bildender Kunst und Musik zusammen und kreiert eine eigenständige, akustische Identität für die Viennafair The New Contemporary. MusikerInnen, Sound Artists und akustische KünstlerInnen werden eingeladen, das Rahmenprogramm mitzugestalten und sich an einer prozessorientierten, akustischen Gestaltung einzelner Zonen auf der Viennafair zu beteiligen.

Vienna Click
vereint den realen Ort der Kunstmesse mit der Online-Welt und bildet einen zentralen Programmpunkt der Viennafair. Online-Präsentationen der Galerien, Publikationen, die Einbindung von Social Media und wichtige Indizes des weltweiten Kunstmarkts bilden ein Netzwerk von interaktiven Elementen aber auch aktuellen Preisinformationen zur zeitgenössischen Kunst.

Messefacts der Kunstmesse Viennafair The New Contemporay 2012
Eröffnung, Preview, Vernissage: 19.9.2012
Messe von 20. bis 23.9.2012
Messe Wien, Halle A, Eingang A, Messeplatz 1, 1020 Wien

Öffnungszeiten:
DO, 20.9.2012, 11 – 19 h
FR, 21.9.2012, 11 – 21 h
SA, 22.9.2012, 11 – 19 h
SO, 23.9.2012, 11 – 18 h

2011-04-04

Save the Date: Viennafair 2011

Viennafair 2011: The international contemporary art fair with focus on Central and South-Eastern Europe will take place from May 12 - May 15, 2011 at the Congress Center Vienna, Austria.

The unique position of the Viennafair with its successful focus on galleries from the countries of Central-Eastern and South-Eastern Europe will undergo a significant extension in 2011. An open zone within the fair will be available for initiatives and associations from the CEE region for project presentations and individual presentations.

In addition the Viennafair 2011 will extend its gaze beyond the focus region Eastern and South-Eastern Europe and will present galleries from other countries like, for instance, India, the Asian region, Northern Africa and South America. The appearance of the Viennafair itself will also undergo subtle changes reaching from its logo to its forms, flyers and advertising presence. The Austrian artist Gerwald Rockenschaub will re-design the central elements of communication in a number of artistic interventions.

The development of new markets needs an extensive information basis, also on the part of buyers and collectors. Thus the Viennafair, as in previous years, will offer a broad spectrum of background talks, didactic programmes and lectures for those interested in art. Also, art institutions from Austria and abroad will present their exhibition programmes and projects. In addition, a number of other programme focus points are offered at the fair such as the Performance Night, a video programme, as well as special didactic offers especially for art educators and young collectors like “The small ABC of Collecting Contemporary Art”.

2011-03-07

Viennafair 2011 - Kunstmesse in Wien

Viennafair 2011: Die internationale Messe für zeitgenössische Kunst mit Fokus auf Zentral- und Südosteuropa findet von 12. bis 15. Mai 2011 in der Messe Wien statt.

Die einzigartige Stellung der Viennafair mit ihrem Schwerpunkt auf Galerien aus den Ländern Zentralost- und Südosteuropas wird 2011 eine wichtige Erweiterung erfahren: Eine offene Zone im Rahmen des Messebereichs wird Initiativen und Vereinen aus dem CEE-Raum für Projektpräsentationen und Einzelschauen zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird die Viennafair 2011 Galerien aus weiteren Ländern präsentieren, wie z.B. aus Asien, Nordafrika und Südamerika. Drei Kuratoren aus der jungen Kunstszene werden diese Auswahl für die Viennafair 2011 zusammenstellen.

Der erweiterten Schwerpunktsetzung wird auch die Messearchitektur neu gestaltet. Der Architekt und Architekturtheoretiker Johannes Porsch wird gemeinsam mit den ausstellenden Galerien und Institutionen ein flexibles Standsystem erarbeiten, das die Kunstmesse als urbanes System definiert und neue Wege zwischen den Präsentationen der Galerien erschliesst.
Das Erscheinungsbild der Viennafair soll vom Logo bis hin zu den Drucksorten ebenfalls verändert werden. Der in Berlin lebende österreichische Künstler Gerwald Rockenschaub wird in einer Reihe von künstlerischen Interventionen die zentralen Elemente der Viennafair-Kommunikation neu gestalten.

Die Viennafair 2011 wird, wie schon in den letzten Jahren, ein breites Spektrum an Hintergrundgesprächen, Vermittlungsprogrammen und Vorträgen für Kunstinteressierte bieten. Ebenso werden Kunstinstitutionen aus dem In- und Ausland ihre Ausstellungsprogramme und Projekte präsentieren. Daneben gibt es mit der Perfomance Night und speziellen Angeboten für junge Sammler wie beispielsweise „The small ABC of Collecting Contemporary Art“ eine Reihe weiterer Programmschwerpunkte auf der Wiener Kunstmesse. Die bewährte ZONE1, wo Galerien auf jeweils 20 m² zu speziellen Konditionen Arbeiten junger Künstler präsentieren können, wird ebenfalls wieder Teil des Messeprogramms der Viennafair sein.

Mit einem speziell entwickelten Programm während der Kunstmesse wird die Viennafair wieder internationale Kunstsammler nach Wien bringen. Ein spezielles Programm mit dem Titel „The Vienna School of Collecting Theory“ wird Begegnungen mit wichtigen TheoretikerInnen, Lunch-Konversationen in der VIP-Lounge und Begegnungen mit Künstlern und Kuratoren ermöglichen.

2010-05-06

Viennafair 2010 - Video

Eindrücke von der Kunstmesse Viennafair 2010 - Video by CastYourArt:



Während sich bei Preview und anschliessender Vernissage der Viennafair am Mittwoch bei toller Stimmung lt. Medienberichten rund 4500 Gäste tummelten, war der Besucherandrang am ersten offiziellen Messetag eher verhalten. Am Freitag (verlängerte Öffnungszeit bis 21.00 mit Performance-Nite) und am Wochenende wird sich zeigen, wie gut es der Viennafair gelingt, Kunst-Interessenten und Sammler anzuziehen.

2010-05-04

Viennafair 2010

Von 5.-9. Mai findet wieder die Kunstmesse Viennafair 2010 im Messezentrum Wien, Halle A statt.

Vernissage Viennafair: 5. Mai ab 18.00
After-Vernissage-Party ab 21.30 in der Rinderhalle St.Marx, 1030 Wien

Die Viennafair gilt als wichtigste Kunstmesse für zeitgenössische Kunst in Österreich und macht mit zahlreichen Events und Parallelveranstaltungen Wien für eine Woche zum Kunstmekka. Die Kunstmesse setzt neben dem bereits eingeführten Fokus auf Mittel- und Osteuropa heuer auch auf den Themenschwerpunkt Film- und Videokunst.
So findet unter dem Titel "Borrowed Time" eine von Edek Bartz, dem künstlerischen Leiter der Viennafair, kuratierte Sonderausstellung statt. Die Intention der Ausstellung ist es, durch die Aneinanderreihung von Zitaten eine polyphone Struktur kurzer Sequenzen zu kreieren. Bartz hat aus diesem Grund für die Auswahl der präsentierten Film- und Videoarbeiten ganz bewusst private und öffentliche Sammlungen, wie beispielsweise die Pariser Sammlungen von Philippe Cohen und Isabelle und Conrad Lemaitre, die italienische Sammlung Joachim Rubner, die EVN-Sammlung und die Sammlung Essl ausgewählt, die unterschiedliche thematische und zeitliche Fokussierungen haben, um ein breitgefächertes Wahrnehmungsspektrum zu erzielen.
Der Viennafair ist es heuer gelungen, einen neuen Rekord an Teilnehmern aus Mittel- und Osteuropa zu erzielen. 33 Galerien sind vertreten, darunter auch erstmals 2 türkische Galerien. In den Jahren davor war die Zahl der Galerien aus der CEE-Region kontinuierlich zurückgegangen. Die Wirtschaftskrise machte dieser Region besonders zu schaffen. Wie in den Vorjahren ist auch dieses Mal Polen mit 9 Galerien am stärksten vertreten. lokal_30, Program und ZAK | Branicka sind bereits Stammgäste auf der Viennafair, zum zweiten Mal mit dabei sind Pies und Leto, neu kommen die Galerien Collectiva, Delikatesy, Piekary und Profile Foundation hinzu. Mit jeweils 5 Galerien sind Ungarn und Slowenien vertreten, aus der Slowakei nehmen die Galerien Feriancova Contemporay, Krokus, Photoport und Space an der Kunstmesse in Wien teil.

Aus Österreich sind nicht alle, aber dennoch wieder viele namhafte Galerien auf der Viennafair vertreten: u.a. Charim, Heike Curtze, Hilger, Insam, Galerie nächst St. Stephan, Krinzinger, Kargl, Knoll, Layr-Wuestenhagen, Elisabeth & Klaus Thoman, Andreas Huber, Michaela Stock.
So zeigt etwa die Galerie Hilger Arbeiten von Andreas Leikauf und Julie Monaco, Georg Kargl kommt mit Max Peintner, Knoll bringt wie bereits im Vorjahr Skulpturen von Tony Cragg mit, und Krinzinger unter anderen Arbeiten von Eva Schlegel. Die Salzburger Galerie Mario Mauroner zeigt u.a. Bruno Peinado und die Galerie nächst St. Stephan Katharina Grosse.

Performance Nite: Am Freitag, 7.5., ist die Viennafair erstmals bis 21 Uhr geöffnet. Ab 18 Uhr finden in der Halle A unter dem Motto "Performance Nite" Performances statt. Künstler zeigen an diesem Abend Live-Performances, die eigens für die Messe enwickelt worden sind.



2009-05-12

ViennaFair 2009


Bereits zur Preview und zur Vernissage der ViennaFair 2009 am 6. Mai waren zahlreiche Besucher sowie von teilnehmenden Galeristen in die Messe Wien gekommen. Mit rund 16.000 Besuchern konnte die am 10. Mai 2009 zu Ende gegangene internationale Messe für zeitgenössische Kunst mit Fokus auf Zentral- und Südosteuropa ihre Rolle angesichts des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds bestätigen.

„Wir hätten nicht gedacht, dass sich die BesucherInnen so intensiv mit der Kunst auseinandersetzen und gerade bei Videokunst so großes Interesse besteht“, zeigt sich Monika Branicka von der ausstellenden Galerie ZAK | Branicka zufrieden mit den vielen Gesprächen, die sie und Asia Zak an ihrem Messestand mit Kunstbegeisterten führen konnten. Der Verkauf einer Videoarbeit von Agnieszka Polska war dann am ersten Messetag schnell abgeschlossen. Am Abend zuvor waren im Rahmen der Vernissage schon einige gute Abschlüsse erzielt worden, wie zum Beispiel mehrere Arbeiten von Akos Birkas bei der Galerie Knoll zu Preisen zwischen 9.000 bis 16.000 Euro. Über den Verkauf von zwei Skulpturen von Tony Cragg und einer Lightbox von AES+F wird noch verhandelt. Zufriedenheit herrschte auch am Stand der Galerie von Braunbehrens, die Arbeiten von Andy Denzler, Kim Dong-Yoo und Sean Henry zu Preisen zwischen rund 5.000 und 14.000 Euro verkaufen konnte. Klaus Gerrit Friese konnte eine Arbeit von Karin Kneffel (O.T., 2007, 40.000 Euro) und Renate Bender ein Bild von Robert Sagerman um 11.500 Euro abgeben.

Wolfgang Exner verkaufte neben drei Werken von Drago J. Prelog zwischen 5.000 und 8.000 Euro noch eine Collage von Christo und Jeanne Claude zu 6.000 Euro, die Galerie Kratochwill drei Arbeiten von Markus Lüpertz zu 75.000 Euro. Die Galerie Weihergut platzierte neben mehreren Schüttbildern auch ein Reliktbild aus 1978 von Hermann Nitsch um 40.000 Euro und die Galerie 422 trennte sich gleich von vier Arbeiten von Xenia Hausner zu je 26.000 Euro. Bereits am zweiten Messetag ausverkauft waren die Editionen von Rita Ackermann bei White Columns aus New York, die insgesamt über 30 Editionen von KünstlerInnen wie Ane Collier und Josh Smith zu sehr günstigen 110 Euro absetzen konnte. Günstige Kunst fand ihre AbnehmerInnen auch bei der Galerie Lisi Hämmerle in Form der Arbeiten von Marko Zink (je 120 Euro) und bei Rasche Ripken aus Berlin mit Heike Webers Postkartenschnitten (je 320 Euro). Die Galerie Schmidt konnte gar fast den gesamten Messestand ausverkaufen (u.a. Stefan Wydykal, 6.400 Euro, Hubert Scheibl, 17.500 und Jakob Gasteiger, 22.000 Euro). Bei vielen summierten sich die Gesamtverkäufe auf rund 50.000 bis 70.000 Euro.

Mit Kunstwerken von André Butzer, Bjarne Melgaard, Tomasz Kowalski und Przemyslaw Matecki war unter anderen der 125 Quadratmeter große Gemeinschaftsstand der Galerien Guido W. Baudach, Carlier /Gebauer und Krinzinger bestückt, von denen Arbeiten zu Preisen zwischen 13.000 und 40.000 Euro ihre KäuferInnen fanden. Günstig waren die Preise der Werke von Tillman Kaiser, Fabian Seiz und Nick Oberthaler mit 1.000 bis 5.000 Euro bei layr:wuestenhagen Contemporary angesetzt und fanden mehrere KäuferInnen. Kein Ausverkauf sondern der Titel des Bildes von Bozena Bosko („Sale“, 2009) verführte einen Käufer, dafür bei der Galerie Fluegel-Roncak 7.200 Euro auszugeben.
Ein Gespür für Ironie zeigte die österreichische Kulturministerin Claudia Schmied, die bei der Galerie nächst St. Stephan das Bild „Ministry of things not done“ des polnischen Malers Adam Adach ankaufte (22.000 Euro). Werke von Agnieszka Kalinowska gehen aus derselben Galerie zu je 4.400 Euro in Sammlungen in Belgien und Monaco.

Mit der Rekordteilnahme von 29 Galerien aus der Schwerpunktregion Zentral-, Zentralost- und Südosteuropa konnte die ViennaFair ihre Position als Kunstmesse an der Schnittstelle zwischen Ost und West eindrucksvoll bestätigen. Die Pflege und das Erschließen neuer Kontakte besonders zu den zahlreich anwesenden internationalen Kuratorinnen und Kuratoren stand für die Galerien dieses Segments im Vordergrund wie die Galerien Skuc, Czarna, Leto und Jonas Zakaitis von der Galerie Tulips & Roses bestätigen. Zakaitis konnte seinen sparsam bestückten Messestand bereits am Samstag als ausverkauft titulieren und neben anderen Arbeiten ein „Shelf“ von Liudvikas Buklys (1.200 Euro) abgeben. Die Teilnahme von 27 Galerien aus Ost- und Südosteuropa wurde wie schon in den vergangenen Jahren von der Erste Bank unterstützt. "25 Prozent der Aussteller kamen heuer aus dem zentral- und zentralosteuropäischen Raum. Im Rahmen unseres Förderprogrammes konnten wir diesen Galerien die Teilnahme an der Messe ermöglichen“, sagt Ruth Goubran, Leiterin Community Affairs und Sponsoring bei der Erste Bank.

Tipp: Die ViennaFair 2010 findet von  6. bis 9. Mai 2010 statt.