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2013-09-26

STROKE Art Fair Berlin

Von 3. bis 6. Oktober 2013  findet die STROKE Art Fair in der Alten Münze in Berlin statt.

Die STROKE Art Fair zeigt Kunst für das 21. Jahrhundert hautnah. Hier wird Kunst nicht auf einen elitären Sockel gestellt, sondern zeigt sich zum Anfassen nah als einzigartiges Erlebnis für Kunstliebhaber, Sammler oder auch gänzliche Kunst-Neulinge. Mehr als 20 Galerien aus der ganzen Welt, sowie eine Reihe von Einzelkünstlern sind dabei 4 Tage lang in der Alten Münze in Berlin Mitte zu sehen.„Auf der STROKE Art Fair versuchen wir stets aktuelle Tendenzen der Kunstszene aufzugreifen und sie in unserem Programm widerzuspiegeln. Die Vielfalt der Berliner Kunstszene ist dabei für uns das perfekte Experimentierfeld“, so Marco Schwalbe, Creative Director der STROKE Art Fair. 

2012-10-09

Berlin Festival of Lights 2012

Lichtkünstlerin Teresa Mar
Berlin Festival of Lights 2012: Mit der Lichtinstallation ’SinfoniaLucida‘ ist die Licht-Künstlerin Teresa Mar wieder beim Berlin Festival of Lights 2012 vertreten. Teresa Mar hat bereits im letzten Jahr den Berliner Dom mit dem ‘Chamäleon‘ beleuchtet.
Dieses Jahr beleuchtet das Lichtkunstwerk ’SinfoniaLucida‘ von Teresa Mar das Berliner Konzerthaus. Der Platz davor gleicht einer Bühne, da das Licht das Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt 12 Nächte lang (von 10.10. bis 21.10.2012) in ein magisches Licht hüllt.
5 Lichtinstallationen werden gezeigt, die zusammenhängen und sich vom figurativ-bunten zum abstrakt-monochromen wandeln. In jeder Nacht ein anderes Bild, je nachdem wie man den Raum davor durchschreitet, verändert sich das Bild, die Perspektive, das Erleben. Die Lichtinstallation ’SinfoniaLucida‘ von Teresa Mar macht ein überdimensionales Gemälde in Form einer leuchtenden Symphonie erfahrbar.




2012-08-08

Save the Date: Stroke Urban Art Fair Berlin 2012

Die junge internationale Kunstszene trifft sich vom 13.-16. September 2012 im Postbahnhof Berlin und zelebriert den Ruf Berlins als eklektischer Nährboden für junge Kunst. Auf der Stroke Urban Art Fair geht es nicht um Rekordpreise und Sammlereliten, es geht um Kunst für das 21. Jahrhundert.
Urban Art verbindet historische und zeitgenössische Stile, vermischt Materialien und Techniken unterschiedlicher Kunstgattungen miteinander und verwischt, somit die Grenzen zwischen Design, Pop- und Subkultur auf der einen sowie Hochkultur und zeitgenössischer Kunst auf der anderen Seite.
Mit ihrem breiten Spektrum frischer, unangepasster und erschwinglicher Kunst konnte die Münchner Ausgabe der Stroke Urban Art Fair Anfang Mai 2012 mit einer Verdopplung der Zuschauerzahlen eine neue Benchmark setzen. In Berlin positioniert sich die Stroke Urban Art Fair vom 13. bis 16. September 2012 im Berliner Postbahnhof als die Alternative zu den üblichen Verdächtigen des Berliner Kunstherbstes. Dabei dreht sich an vier Tagen alles um urbane Kunst in all ihren Facetten, Formen und Farben, in Szene gesetzt von ausstellenden Galerien, Projekten und Live-Arbeiten – jung, frisch und unangepasst.

2012-04-18

Guldenstern in Berlin

Guldenstern: Welcome to the Jungle
 Guldenstern in Berlin: In der Galerie Mensing „Unter den Linden“ eröffnet das Pop-Art-Duo Guldenstern am 5. Mai 2012 eine Ausstellung mit ihren neuen Werken, die den Mythos Amerika thematisieren. Guldenstern gelten seit gut einem Jahrzehnt als die Botschafter der deutschen Pop-Art, die mit ihrer Kunst der Mediengesellschaft gewissermaßen den Spiegel vor Augen halten, in dem es Erstaunliches zu sehen gibt. Ihre ausdrucksstarken Collagen und Mixed-Media-Bilder sind im besten Sinne gelebte Pop-Art, die ihre Themen und Motive im Ikonenkult der Mediengesellschaft und dem bunten Treiben der großen Metropolen findet. Guldenstern verknüpft, wählt Ausschnitte, collagiert und erzählt so seine ganz eigenen, einzigartigen Storys.
Neue Ausdrucksmöglichkeiten ergeben sich durch das Experiment mit den unterschiedlichsten Materialien: von der groben Holzplatte, über farbige Plexiglasscheiben bis hin zum gebürsteten Metall. Zahlreiche Guldenstern-Ausstellungen der letzten Jahre belegen die Beliebtheit der beiden Pop-Art-Stars. Die Werke von Guldenstern befinden sich weltweit in namhaften privaten Sammlungen und werden unter anderem im Metropolitan Museum of Art in New York ausgestellt.

2011-01-19

Save the Date: Gallery Weekend Berlin 2011

Gallery Weekend Berlin: Vom 29. April bis zum 1. Mai 2011 laden wieder zahlreiche führende Berliner Galerien zu einem Rundgang durch die bunte Kreativszene Berlins ein. Vier Tage lang haben Kunst- und Designliebhaber die Möglichkeit, exklusive Vernissagen zu besuchen und zeitgenössische Kunst zu entdecken.

2010-09-20

art forum berlin 2010

Vom 7. bis 10. Oktober 2010 findet die fünfzehnte Ausgabe des art forum berlin - die Internationale Kunstmesse statt. Führende Galerien aus den wichtigsten Kunstzentren der Welt präsentieren Kunst seit den sechziger Jahren bis heute. 40.000 Kunstliebhaber aus der ganzen Welt werden das art forum berlin besuchen. Auf dem art forum berlin sind alle künstlerischen Ausdrucksmittel vertreten: Das Repertoire reicht von Malerei, Skulptur und Fotografie über Installationen bis zu Zeichnungen, Grafik, Performance und Videokunst. Sektoren für junge Kunst (focus) und für kulturelle Institutionen und internationale Kunstzeitschriften runden das Ausstellungsprogramm ab. Täglich laden Podiumsdiskussionen (berlin talks) das interessierte Publikum ein, mit renommierten Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene über aktuelle Fragen rund um das Sammeln und Ausstellen von Kunst zu diskutieren.
Während des art forum berlin präsentieren Berlins Museen, Galerien und private Kunstinstitutionen ein vielfältiges Programm hochkarätiger Ausstellungen. Exklusive Empfänge und Veranstaltungen sorgen für weitere Anziehungs- und Treffpunkte.

2010-04-27

Gallery Weekend Berlin - Termine & Events

Ein paar Termine zum Gallery Weekend Berlin (Quelle: Berliner Zeitung)

Bettina Allamoda: Die konzeptuell so raffinierte Künstlerin zeigt neue Skulpturen. Daneben ist Carsten Fock, längst mehr als ein Geheimtipp, mit seinen struppigen Arbeiten zu sehen. Wer die Galerie September versäumt, ist selbst schuld. Charlottenstraße 1 (Kreuzberg). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 19. Juni, Di-Sa 12-18 Uhr.

Georg Baselitz: Gravuren der letzten 10 Jahre. Jordan/Seydoux, Auguststraße 22 (Mitte). Eröffnung 30. April, 16 Uhr. Bis 3. Juli, Di-Sa 12-18 Uhr. 1./2. Mai 10-19 Uhr.

Michael Buthe: Einst ein orientalischer Prinz aus Köln und ziemlich berühmt, ist es ruhig um den 1994 verstorbenen Künstler und seine märchenhaften Bilder geworden. Zeit, ihn wieder zu entdecken. Reception Berlin, Kurfürstenstraße 5 (Tiergarten). Eröffnung 30. April, 16 Uhr. Bis 12. Juni, Mi-Sa 11-18 Uhr.

Asta Gröting: Ein Rückblick auf die letzten 15 Jahre. Neuer Berliner Kunstverein, Chausseestraße 128/129. Eröffnung 30. April, 19 Uhr. Bis 13. Juni Di-So 12-18, Do bis 20 Uhr. Live-Performance täglich außer Di, 16-18 Uhr.

Damien Hirst: Der Superstar in Berlin, gemeinsam mit seinem Künstlerfreund Michael Joo. Haunch of Venison, Heidestraße 46 (Tiergarten). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 14. August, Di-Sa 11-18 Uhr.

Christopher Lehmpfuhl: Der neoexpressive Maler hat von 2008 bis 2010 den Abriss des Palasts der Republik in 25 großen Bildern festgehalten. Ehem. Münze, Am Molkenmarkt 2 (Mitte). 29. April bis 2. Mai, 12-18 Uhr.

Jürgen Mayer H.: In Berlin hat er noch nicht so viel gebaut, dafür ist der Architekt draußen in der Welt ein Star mit seinen exaltiert schwingenden Gebäuden. Ein Universalgenie, denn er ist auch Künstler. Jetzt gemeinsam mit Liu Wentao zu sehen. Galerie Alexander Ochs, Sophienstraße 21 (Mitte). Eröffnung 30. April, 19 Uhr. Bis 12. Juni, Di-Sa 11-18 Uhr.

Monochrome Reflections: Tolle, kluge Ausstellung über Farbflächen und Spiegelungen in der aktuellen Konzeptkunst. Haubrokshows, Strausberger Platz 19 (Friedrichshain). Bis 12. Juni, Sa 12-18 Uhr. 1./2. Mai 12-18 Uhr.

Louise Nevelson/Ad Reinhardt: Ein Gipfeltreffen der Moderne. Galerie Aurel Scheibler, Charlottenstraße 2 (Mitte). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 3. Juli, Di-Sa 11-18 Uhr.

Cornelia Schleime: "Wer aus mir trinkt, wird ein Reh" - unter diesem Titel zeigt die Malerin neue Bilder. Galerie Michael Schultz, Mommsenstraße 34 (Charlottenburg). Eröffnung 30. April, 19 Uhr. Bis 5. Juni, Di-Fr 10-19, Sa 10-14 Uhr.

H.N. Semjon: "Konstruktion der Moderne". Die fiktive Sammlung eines Berliner Kunstkenners. Schröderstraße 1 (Mitte). Eröffnung 29. April, 19 Uhr. Bis 24. Juli, Do/Fr 17-19, Sa 14-19 Uhr. 30. April, 1./2. Mai 14-19 Uhr.

Sunday: Wer schon seit geraumer den auffällige, kühne, schwarze Neubau am Rosa-Luxemburg-Platz bewundert, kann ihn jetzt auch von innen sehen. Unter dem Namen "Sunday" veranstalten 15 junge Galerien ihr eintägige Nebenveranstaltung zum Gallery Weekend. Mit dabei so spannende Akteure wie Rodeo aus Istanbul Lüttgenmaeijer aus Berlin. Linienstraße 40, 2. Mai, 12-19 Uhr.

Vorbesichtigung: Die Villa Grisebach zeigt zeitgenössische Werke ihrer Frühjahrsauktionen (4./5. Juni). Fasanenstraße 25 (Charlottenburg). 1. Mai 13-18, 2. Mai 11-16 Uhr.

Michel Würthle und Benjamin Katz: Zwei Legenden, der Paris-Bar-Wirt, der auch Künstler ist, und der Fotograf der Künstler. Bourouina Gallery, Charlottenstraße 1 (Kreuzberg). Eröffnung 29. April, 17 Uhr. Bis 19. Juni, Di-Sa 11-18 Uhr.

Mario Ybarra Jr.: Der Kalifornier wildert in der amerikanischen Popkultur und der Straßenkultur und gewinnt daraus hintergründig-lustige Bilder. Galerie Michael Janssen, Rudi-Dutschke-Straße 26 (Kreuzberg). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 19. Juni, Di-Sa 11-18 Uhr. 1./2. Mai 10-19 Uhr.

Thomas Olbricht eröffnet parallel zum Gallery Weekend sein lang erwartetes Privatmuseum, das er "me Collectors Room" nennt. "Passion Fruits" heißt die erste Ausstellung. Terry Rodgers' Champagnerdame gibt einen Vorgeschmack darauf. Ab 1. Mai sind die Schauräume geöffnet. Auguststraße 68 (Mitte), Di-Sa 12-18 Uhr.

2010-04-25

Daniel Kroh - ReCLOTHINGS

Eben auf der "Modepalast" - Messe in Wien entdeckt: Die ReCLOTHINGS von Daniel Kroh. Unfassbar genial geschnittene Sakkos, Jacken etc., gefertigt aus getragener Arbeitskleidung. Jedes Teil ein Unikat und so ein tragbares Kunstwerk mit individueller Vergangenheit! Daniel Kroh, gelernter Schneider und studierter Modedesigner in Berlin, entwickelt aus gebrauchter Arbeitsbekleidung Fashiondesign. Was für die Arbeitswelt nicht mehr zu gebrauchen ist, wird Mode!

Daniel Kroh im Interview auf Tschilp: "Nach der Reinigung der Stoffe wähle ich die Filetstücke aus, um die Gebrauchsspuren in einen komplett neuen Kontext zu stellen und so dem Ganzen eine Eleganz zu geben. Die handwerkliche Verarbeitung spielt hierbei eine wichtige Rolle Man darf sich das wie ein großes Puzzle vorstellen: Es kann zum Beispiel passieren, dass eine neue Jacke aus 10 alten Latzhosen entsteht. Jedes ReClothing ist ein Unikat und für mich auch eine Art tragbare, textile Collage. Letztendlich entscheidet der Kunde und Betrachter über das Alleinstellungsmerkmal."
Die Philosophie des ReCLOTHINGS von Daniel Kroh kombiniert mit Respekt und Leichtigkeit die extrem strapazierbaren Stoffe der Berufskleidung von Handwerkern wie Zimmermännern, Malern, Glasern, mit den Zeugnissen ihrer Arbeit: den Gebrauchsspuren. Der Glaser, der die Fensterscheiben auf den Oberschenkeln absetzt und somit feine Schlisse erzeugt. Der Maler, der ein Kunstwerk auf seiner Latzhose schafft. Auf der Kleidung des Schweißers sprühen die Funken. Diese Augenblicke, diese Spuren, wird in den Designs von Daniel Kroh erhalten.

Daniel Kroh im O-Ton auf Tschilp:
Ich hab noch einen Koffer in Wien - Daniel Kroh beantwortet 8 Fragen

2010-04-02

Open Weekend Berlin Mitte

Gleichzeitg mitb dem Gallery Weekend Berlin starten am 30.4.2010 die Galerien in Berlin-Mitte mit  Ausstellungseröffnungen und Events ins OPEN WEEKEND: Mehr als 40 Galerien laden am 1. und 2. Mai 2010 mit verlängerten Öffnungszeiten zu Kunstgenuss, Abendveranstaltungen sowie Führungen durch die beteiligten Galerien.

In Berlin-Mitte nehmen unter anderem folgende Galerien am OPEN WEEKEND 2010 teil:

A trans Pavilion (atrans.org) | Galerie aquabitArt (aquabit.com) | artSPACE berlin (artspace-berlin.de ) | ATM Gallery Berlin (atmberlin.de) | berlin art projects (berlinartprojects.de) | berlin art scouts (berlinartscouts.de ) | brutto gusto (bruttogusto.com) | [DAM] Berlin (dam-berlin.de) | EMERSON Gallery Berlin (emerson-gallery.de ) | Galerie Förster (galerie-foerster.de) | Galerie Marianne Grob (galeriemariannegrob.de) | Galerie Peter Herrmann (galerie-herrmann.com) | galerie hiltawsky (hiltawsky.com ) | projektgalerie hofmannvonsell (galerie-hofmannvonsell.com ) | Hunchentoot (galerie-hunchentoot.de ) | Galerie ICON Berlin (galerie-icon.de ) | Nadania Idriss New Glass Art & Photography (nadaism.de ) | ifa-Galerie Berlin (ifa.de) | GK Galerie König (galeriekoenig.de) | Galerie Inga Kondeyne (galeriekondeyne.de ) | GALERIE LEO.COPPI (coppi.de) | lorch+seidel galerie (lorch-seidel.de) | Loris - Galerie für zeitgenössische Kunst (lorisberlin.de) | MAUD PIQUION (maudpiquion.com) | Galleria Nove (galleria9-berlin.com) | Galerie Poll an der Museumsinsel (poll-berlin.de) | Galerie Sophien-Edition (galerie-sophien-edition.de) | Galerie Thomas Schulte (galeriethomasschulte.de) | GITTE WEISE GALERIE (gitteweisegallery.com) | c. wichtendahl. galerie (wichtendahl.de) | zone B. (www.zone-b.info)

Am Samstag und Sonntag werden 2 eineinhalbstündige, professionelle Führungen von art:berlin (9,- EUR/ 7,- EUR/Pers., Tel.: 030 28 09 63 90) angeboten.
Die Führungen durch die Galerien in Berlin Mitte starten jeweils um 14 Uhr. Der Treffpunkt ist der Eingang Postfuhramt, Oranienburger Str. 35/36/Ecke Tucholskystraße, S-Bahn Oranienburger Straße.
Die Führungen durch die Galerien in Mitte Nord starten um 16 Uhr. Der Treffpunkt ist vor dem Restaurant St. Oberholz (Eckgebäude), Rosenthaler Str. 72 a, U 8 Bhf Rosenthaler Platz.

Quelle: art-in-berlin

2010-01-07

Save the Date: Gallery Weekend Berlin 2010

Save the Date: Das Gallery Weekend Berlin 2010 findet am Wochenende von 30. April bis 2. Mai 2010 statt. 40 führende Berliner Galerien laden zu Vernissagen und Aktionen ein. Wie in jedem Jahr ist das Gallery Weekend Berlin ein Kunst-Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen sollte!
Twitter-Hashtag: #gwberlin

Da die katastrophale Gallery Weekend Berlin-Website leider keine Detail-Informationen zu Events, Führungen etc. bietet, bitte Tipps, Links in Kommentaren posten!

Berliner Morgenpost: Beim Gallery Weekend werden die Stars verkauft

Gleichzeitig mit dem Gallery Weekend Berlin  findet auch das "Open Weekend" statt, Infos gibts unter "Open Weekend 2010 in Berlin Mitte" sowie bei Galerien Berlin Mitte
Am Samstag und Sonntag werden im Rahmen des Open Weekends 2 eineinhalbstündige, professionelle Führungen von art:berlin (9,- EUR/ 7,- EUR/Pers., Tel.: 030 28 09 63 90) angeboten.
Die Führungen durch die Galerien in Berlin Mitte starten jeweils um 14 Uhr. Der Treffpunkt ist der Eingang Postfuhramt, Oranienburger Str. 35/36/Ecke Tucholskystraße, S-Bahn Oranienburger Straße.
Die Führungen durch die Galerien in Mitte Nord starten um 16 Uhr. Der Treffpunkt ist vor dem Restaurant St. Oberholz (Eckgebäude), Rosenthaler Str. 72 a, U 8 Bhf Rosenthaler Platz.

Update 1: Vernissage: White Trash Contemporary/WTC und NOTO Berlin präsentieren Jerry Berndt - Nighttime zum Gallery Weekend Berlin: Vernissage am 29.4.2010, 19.00 im NOTO Restaurant und Bar, Torstrasse 173, Berlin.

Update 2: Gallery Weekend Berlin - Termine & Events

Update 3: Bel Etage - Wenn die Nacht am tiefsten", Eröffnung 29.4. ab 18.00, After-Show-Party ab 21.30 im HBC

2010-01-04

Galerie Eigen+Art Berlin: Ausstellung Annelies Strba: icons

Die Galerie EIGEN+ART Berlin zeigt von 21.1. bis 20.3.2010 die Ausstellung "Annelies Štrba: icons".

Annelies Štrba (*1947, Schweiz) ist Videokünstlerin und Fotografin. Neben Videoinstallationen und Experimentalfilmen gehören zu ihren Arbeiten auch Computerkunst und digitale Fotomontagen. In Fotografien und Videoarbeiten dokumentiert Annelies Štrba stimmig ihre intimste Umgebung. Mit Fotografien hat sie sich seit 1990 einen Namen in der Kunstwelt gemacht. Sie fotografierte ihre Kinder am Tag und in der Nacht, schlafend, beim essen, spielen oder schlafen oder direkt in die Kamera schauend. Die gelernte Fotografin entwickelt selbst, Kratzer und Flecken von Entwicklerflüssigkeit entfernt sie nicht, sie sieht sie als Spuren des Lebens. Ihr Blick auf die Menschen in ihrer Umgebung, das Haus und die Dinge im Haus, ist ein Blick der Liebe. Ihre Bilder zu betrachten heißt einer unzensierten Offenheit begegnen und trotzdem ein Geheimnis zu spüren - sie treffen uns unvorbereitet.


Annelies Štrba: My life dreams, 2008, Inkjet auf Leinwand, 110x165 cm

2009-12-08

Salon Österreich - Berlin meets Vienna

In der temporären Ausstellung „Salon Österreich“ - Berlin meets Vienna - werden vom 10. Dezember bis zum 20. Dezember 2009 die Arbeiten von rund 30 Berliner Künstlern zu dem Thema „Österreich“ zu sehen sein. (Eröffnung: Donnerstag, 10.12.2009, 19 Uhr, Afterparty I ab 22.00 im Sass)
Sowohl etablierte Positionen (u.a. Christian Jankowski, Frank Nitsche, Jorinde Voigt, Ralf Ziervogel und Gregor Hildebrandt) als auch noch zu „entdeckende“ Künstler zeigen im Salon Österreich Kunstwerke, welche die Klischees, die Missverständnisse, die Stärken und Schwächen als auch die historischen Divergenzen und Gemeinsamkeiten zwischen den Ländern Deutschland und Österreich thematisieren.
Berlin gilt derzeit als „en vogue“ und jung. Die Ausstellungen sind dort oft an ungewöhnlichen Orten. Diese in Berlin gängige Ausstellungsidee wird mit dem Salon Österreich auf Wien übertragen, ein Dialog zwischen den beiden Künstlerwelten - Berlin und Wien – hergestellt, um schließlich diesen in einem typisch österreichischen Bürgerhaus darzustellen. Derartige Häuser gibt es in Berlin nur noch selten. So wird beim Salon Österreich in Wien sowohl von den Künstlern selbst, als auch von dem Austragungsort ein einzigartiger Kontrast zwischen Zeitgeist und Geschichte im Sinne eines Gesamtkunstwerks des Wiener Barocks vor Augen geführt. Die mit Stuck versehenen Räume des großen Bürgerhauses des 19. Jahrhunderts sind dafür perfekt geeignet. Denn wo sonst könnte dieser Kontrast zwischen dem im Krieg zerstörten und heute rasant sich veränderten neuen Berlin und dem eleganten, schönen und traditionellen Wien besser spürbar werden, als in Wiens prachtvollen neunten Bezirk?

Ort: Salon Österreich - Liechtensteinstraße 8 (II. Stock), 1090 Wien
Zeit: 10. bis 20. Dezember 2009 (12 - 18 Uhr)
Programm: 18.12., 18 Uhr im Salon Österreich: Apokalyptisches Denken und Strategie des Optionalismus - Zur Dialektik der Geschichte Österrreichs. Ein Gespräch zwischen Bazon Brock und Peter Weibel 

Positionen im Salon Österreich:
Silva Agostini 
Georg Barber (ATAK) 
Alexandra Baumgartner 
Olivia Berckemeyer 
Roland Boden 
Barbara Breitenfellner 
Fernando Bryce 
Thomas Chapman  
Martin Dammann 
Adib Fricke 
Roland Fuhrmann 
Axel Geis 
Gregor Hildebrandt 
Christian Hoischen 
Olaf Holzapfel 
Christian Jankowski 
Klaus Jörres 
Lisa Junghanß 
Michael Kalki 
Alicja Kwade 
Peter Langer 
Daniel Lergon 
Via Lewandowsky 
Marit Neeb 
Frank Nitsche 
Serkan Özkaya  
Antoine Prum 
Jenny Rosemeyer 
Michael Sailstorfer 
Thomas Scheibitz 
Michael Kunze  
Philip Topolovac 
Jorinde Voigt 
Markus Wirthmann 
Ralf Ziervogel

2009-09-04

DIE KUNST IST SUPER- Hamburger Bahnhof Berlin



Heuete 2009 eröffnet der Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin eine Neupräsentation der Sammlungsbestände auf rund 10.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Dem ausgerufenen Motto „DIE KUNST IST SUPER!“ folgend, ist diese Präsentation eine der wichtigsten Maßnahmen zur zukünftigen Positionierung des Hamburger Bahnhofs unter dem neuen Direktor der Nationalgalerie Udo Kittelmann.
In thematischen, monografischen und motivischen Konstellationen, in überraschenden Dialogen und beziehungsreichen Einzelauftritten werden Werke der Nationalgalerie, der Sammlung Marx und der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof sowie der Sammlung Marzona neu in Szene gesetzt. Punktuell werden die Bestände des Museums um Leihgaben von Künstlern ergänzt, die diese zum Teil eigens für die Räume des Museums konzipierthaben sowie um Leihgaben aus den reichen Sammlungen der Berliner Museumslandschaft. Die Neuordnung der Sammlungen ist so angelegt, dass sich über die verschiedenen Gebäudeteile des Museums hinweg ein lebendiges Spiel der Verweise und Assoziationen, der Korrespondenzen und Kontraste entfaltet.

Fluxus und Happening, präsentiert im Erdgeschoss des Hauptgebäudes, entwickelten sich seit den frühen 1960er Jahren als internationale Bewegungen, die die Erweiterung und Entgrenzung des Kunstbegriffs anstrebten.
Die Künstler, unter anderen Joseph Beuys, George Brecht, Nam June Paik, Daniel Spoerri oder Wolf Vostell, erforschten neue Materialien wie Alltagsgegenstände oder Lebensmittel und Medien wie das Fernsehen oder Video. Kunst sollte nicht mehr nur in den üblichen Institutionen präsentiert werden. Die Aktionen fanden auch im Stadtraum oder im Hörsaal statt. Fluxus, „das Fließende“, wandte sich gegen traditionelle Kunstvorstellungen und deren Materialwirkungen, wobei man sich auf die Worte Heraklits berief: „Alles Sein befindet sich im Strom des Entstehens und Vergehens“. Die Betonung lag auf dem flüchtigen Ereignis, der humorvollen Untersuchung von Denk- und Wahrnehmungsmustern und der latenten Poesie alltäglicher Ereignisse und Gegenstände. Der Begriff „Fluxus“ etablierte sich nach und nach als Bezeichnung für die vielfältigen Aktivitäten eines internationalen Netzwerks von Künstlerinnen und Künstlern, die gemeinsam in Konzerten, Events und Ausstellungen die Grenzbereiche zwischen den Gattungen Musik, bildende Kunst, Literatur, Tanz und Theater erkundeten. Hauptschauplätze der Fluxusbewegung waren New York, Tokio, Köln,
Düsseldorf und Wiesbaden, aber auch zu den Wiener Aktionisten gab es Verbindungen. Der Fluxus-Manager George Maciunas verlegte Aktionspartituren, Spiele und zum spielerischen Gebrauch gedachte Auflagenobjekte, die er zu geringen Preisen zum Kauf anbot, damit sie von jedermann erworben und benutzt werden konnten. Die Happening-Künstler wiederum bemühten sich, in komplexen theatralischen Aktionen neue gedankliche Impulse und veränderte Verhaltensweisen beim Zuschauer hervorzurufen. Der Betrachter wurde dabei zum Beteiligten des künstlerischen Geschehens nach dem Motto „Kunst ist Leben, Leben ist Kunst“.

Anlässlich von „Die Kunst ist super!“ wird der bedeutende Werkkomplex von Joseph Beuys in den Räumen des Westflügels neu präsentiert. Dieser weltweit einzigartige Bestand an Installationen, Objekten und Filmdokumenten zeugt eindrücklich von Beuys’ Bestreben, den Kunstbegriff zu erweitern. Mit seinen provozierenden Skulpturen aus ungewöhnlichen Materialien wie Fett und Filz und seinen filmisch überlieferten Aktionen und politischen Handlungen wird ein Einblick in die Gesamtheit des künstlerischen Schaffens von Beuys vorgestellt. Die Skulptur "Das Ende des 20. Jahrhunderts" (1982–83) etwa, die hier erstmals wieder in ihrer ursprünglichen Fassung ausgestellt wird, verdeutlicht die „Richtkräfte“ seines utopischen Denkens, das jeden Menschen als Künstler versteht. Beuys war davon überzeugt, dass der Mensch im Sinne künstlerischen Handelns gestaltend in die Evolution eingreifen muss, um seine Freiheit zu erringen. Die Kunst war für ihn die einzige Möglichkeit, die destruktiven Seiten menschlichen Zusammenlebens positiv aufzuheben.
Parallel zu den bedeutenden Werkblöcken von Joseph Beuys sind in der Kleihueshalle unter dem Thema „Vanitas“ Hauptwerke aus der
Sammlung Marx versammelt. Vanitas bezeichnet Bildthemen und Symbole (wie z.B. Schädel, Uhren oder Spiegel), die an die Vergänglichkeit alles Irdischen erinnern und die Vergeblichkeit des Strebens nach weltlichem Reichtum, Ruhm und Sinneslust anmahnen. Befragt wird die Eitelkeit, die glamouröse, aber auch produktive Aura des Idols, die zu Andy Warhols zentralen Themen zählt. Sein Bild Cagney (1962), das den berühmten Gangsterdarsteller James Cagney in einer Erschießungsszene zeigt, leitet die Schau thematisch ein und steht ihr als moderne Vanitas-Darstellung voran.

Die zentrale Halle ist zwei großen installativen Arbeiten gewidmet, die um die Themen Modell und Rekonstruktion, Illusion und künstlerische Reproduktion kreisen. Roman Ondáks Installation "It Will All Turnout Right in the End" (2005–2006) ist zunächst nicht mehr als eine große Kiste, hinter den Pfeilern des Seitenschiffs abgestellt. Doch die Schlichtheit der äußeren Erscheinung wird konterkariert, sobald man die Installation betritt und sich in einer detailreichen Nachbildung der berühmten Turbinenhalle der Tate Modern in London wiederfindet. Für die Installation Waggon (2006) hat Robert Kusmirowski einen historischen Güterwaggon im Maßstab 1:1 aus einfachen Materialien nachgebaut. In dieser Arbeit wird der Betrachter durch die bewusst vom Künstler vorgeführte Sinnestäuschung in ein Spiel von Realität und Illusion, Geschichte und Gegenwart eingebunden. Erst kürzlich wurde die Installation von der Stiftung des Vereins der Freunde für die Nationalgalerie angekauft. Diesen beiden Werken zur Seite steht ein die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts maßgeblich bestimmendes Kunstwerk: das Fahrrad-Rad (Roue de bicyclette, 1913) von Marcel Duchamp.
Im Obergeschoss des Hauptgebäudes werden unter dem Titel „Modellversuche 1 + 2“ Arbeiten von Alfred Keller, Gerd Rohling, Lyonel Feininger, Hans-Peter Feldmann und Jochen Alexander Freydank präsentiert. Modellversuche dienen als Mittel, um zu einer tieferen und umfassenderen Erkenntnis der Wirklichkeit zu gelangen.