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2010-04-08

WIKAM im Künstlerhaus Wien

WIKAM -Wiener Internationale Kunst & Antiquitätenmesse im Wiener Künstlerhaus, von 17. bis 25. April 2010, Eröffnung 16.4.2010 ab 17.00

37 Kunsthändler zeigen auf der WIKAM ein breites Spektrum an Kunstwerken von der Antike bis zur Gegenwart. Dr. Markus Kristan ist Kurator der Sonderausstellung „Oskar Laske als Architekt“. In den letzten Jahren hat sich der Bereich Teppich- und Textilkunst besonders auf der WIKAM im Künstlerhaus Wien als ein wichtiger Messeschwerpunkt etabliert.
„Die Gewichtung des allgemeinen Messeangebotes hat sich bei den Antiquitätenmessen in den letzten Jahren auch in Österreich zur Bildenden Kunst hin verschoben, wobei in den letzten 5 Jahren Werke aus der Zeit des 20. Jahrhunderts stärker in den Mittelpunkt rücken“, so Horst Szaal, Präsident des Verbandes Österreichischer Antiquitäten- und Kunsthändler. „Dies trifft auch bei der WIKAM zu, die im zeitgenössischen Bereich Werke von Christian Ludwig Attersee, Josef Bramer, Günter Brus, Rudolf Hausner, Gottfried Helnwein, Karl Korab, Otto Mühl, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer und Bernd Schwarzer bietet.“ Der Veranstalter ist stolz, die lange Tradition des Künstlerhauses als wichtigen Ausstellungsort für Künstler weiterführen zu können, wenn ambitionierte Galeristen die WIKAM für die Präsentation der Künstler Leopold Ganzer, Christa Hauer, Rudolf Hradil, Helmut Margreiter und Drago J. Prelog im Rahmen von einmaligen Themenschauen nützen.

2009-10-22

WIKAM 2009

Von 31.10. bis 8.11.2009 veranstaltet der Verband Österreichischer Antiquitäten- und Kunsthändler die traditionelle WIKAM  (Wiener Kunst und Antiquitätenmesse) im Palais Ferstel und im Palais Niederösterreich in der Wiener Innenstadt. Die WIKAM versteht sich als publikumsfreundliche Kunstmesse, deren Angebot vom Museumsstück bis zum erschwinglichen Sammlungsobjekt für Einsteiger reicht.
33 Aussteller aus Österreich und 6 aus Deutschland präsentieren qualitätsvolle Exponate von der Antike bis zur Gegenwart. Die vielseitige Bandbreite beinhaltet Gemälde und Grafik, Mobiliar, Schmuck, Skulpturen, Teppiche und Textilien, mechanische Musik und Uhren, Silber, Porzellan, Glaskunst, Kunst des Altertums, afrikanische Volkskunst und Asiatika.

Friedrich Frank (1871 - 1945) "Am Stephansplatz" / Aquarell/Gouache auf Papier / Galerie Szaal
© Verband Österreichischer Antiquitäten- und Kunsthändler

2008-11-06

Miklos Nemeth


Auf der Wiener Kunst und Antiquitätenmesse (die sich unter der etwas unglücklichen Abkürzung "Wikam" zu positionieren versucht) war wohl die Sonderpräsentation des ungarischen Expressionisten Miklos Nemeth (*1934 in Budapest), vertreten durch Kunsthandel Mitmannsgruber, eines der wenigen Highlights. Im Rahmen der Miklos Nemeth-Präsentation auf der Wikam wurde auch die erste umfassende Monographie des Künstlers, verfasst von der Kunsthistorikerin Carmen Trappenberg, präsentiert.
Galeriebeschreibung: Charakteristisch für seinen leidenschaftlich-dynamischen Umgang mit dem Pinsel ist einerseits seine subjektive, heftige Farbwahl, andererseits seine impulsive Arbeitsweise, d.h. Nemeth fertigte keine Malstudien und spätere Korrekturen oder Serien sich entwickelnder Bilder an. Seine Motive fand Miklos Nemeth im Garten seiner Villa auf der Buda-Seite mit Blick auf die Berge. Besonders gern war Nemeth mit seiner Staffelei in der freien Natur unterwegs, malte Brücken, Berge und die Donau. In seinen Bildern spiegeln sich immer seine pantheistische Sichtweise sowie sein koloristisches Wesen wider. Als ein schon zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn von inneren Bildern geleiteter und von den Farben sich abkühlender Lava inspirierter Künstler sieht sich Miklós Németh selbst als den „Maler des Vulkans“. Preisniveau: ca. EUR 6.000,- bis 12.000,-
Weiteres Highlight auf der "Wikam": Kunsthandel Widder mit einer Personale zu Karl Hauk. Sonst war die Wikam wie schon 2007 ein eher eigenartiges und provinzielles Potpourri zwischen ein wenig Contemporary und viel Bauernmöbel-Kitsch...