2017-08-29

Kunstmesse viennacontemporary 2017


Von 21. bis 24. September 2017 findet die Kunstmesse viennacontemporary in Wien statt (Vernissage: 20.9.2017 ab 17:00). Die viennacontemporary gilt als bedeutendste Kunstmesse in Österreich und findet heuer zum 3. Mal unter dem Namen viennacontemporary (davor: ViennaFair) statt.

Über 100 Galerien und Institutionen präsentieren in der Marx Halle (Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien) Werke von über 500 Künstlern. Auch 2017 bietet die viennacontemporary ein umfassendes Programm mit Einzelpräsentationen in den Sonderschauen „ZONE1“ und „Solo & Sculpture“, eine umfangreiche Rückschau zur Entwicklung der Kunstszene in Ungarn in der Sonderpräsentation „Focus: Hungary“ sowie Einblicke in die Programme von ausgewählten Galerien aus Finnland, Dänemark und Schweden in „Nordic Highlights“. Das „Cinema“-Programm bietet dieses Jahr wieder Filme und Videos zum Thema „Mein kleines Glück“.

Für 2017 hat die viennacontemporary das Vermittlungsprogramm weiterentwickelt und bietet nun Rundgänge zu speziellen Themen an. Drei breit angelegte Führungen – Fokus auf Zentral- und Osteuropa, aufstrebende Ausnahmekünstler und Entdeckungen sowie Zeitgenössische Klassiker – zeigen die große Vielfalt der Galerien bei der viennacontemporary. Die Touren dauern rund eine Stunde und starten am Meeting Point.

2017-08-24

Berlin Art Week 2017

Zum sechsten Mal gibt die Berlin Art Week von 13.-17.  September 2017 einen Überblick über das aktuelle Geschehen in der zeitgenössischen Kunst. Das Programm ist vielfältig und enthält alles, was das Herz von Kunstliebhabern, Sammlern und Gästen aus der ganzen Welt höher schlagen lässt.

Die Messen art berlin und Positions Berlin stehen im Mittelpunkt des Programms der Berlin Art  Die Namen der teilnehmenden Galerien aus mehr als 16 Ländern kündigen ein breites Spektrum künstlerischer Positionen an, das Berliner und internationale Künstlerinnen und Künstler auf dem Kunstmarkt vorstellt. Unter der Leitung von Maike Cruse, die bereits Direktorin der abc war, stellt die neu gegründete art berlin in Kooperation mit der Art Cologne rund 110 Galerien vor. Nicht nur deutlich mehr Teilnehmer werden in diesem Jahr in der Station am Gleisdreieck ihre Künstler zeigen, auch das Profil der Messe erfährt neben junger sowie etablierter zeitgenössischer Kunst mit der Kunst der Moderne eine thematische Erweiterung. Die Positions Berlin Art Fair lädt das internationale Kunstpublikum in die Arena Berlin ein. Ausgewählt haben die Direktoren Kristian Jarmuschek und Heinrich Carstens diesmal 84 Aussteller, Newcomer genauso wie Galerien mit langjähriger Ausstellungstradition. Mit wachsendem Interesse am Berliner Kunstmarkt sind viele Galerien aus Osteuropa vertreten, die mittlerweile einen deutlichen Schwerpunkt unter den internationalen Teilnehmern der Messe bilden. Die Gallery Openings der teilnehmenden Berliner Galerien erweitern das Spektrum um mehr als 100 Ausstellungen in den Galerieräumen der Stadt. 

2017-08-22

Terra Incognita in der HilgerBROTKunsthalle

Mit der Ausstellung „Terra Incognita“ präsentiert die HilgerBROTKunsthalle von 15. September bis 28. Oktober 2017 im Rahmen der curated by_vienna 2017 Werke von zeitgenössischen Künstlern aus Südostasien und der Pazifikregion.
Zum ersten Mal wird eine umfassende Schau dieser Art mit Fokus auf Malerei und Skulptur in Österreich gezeigt. „Terra Incognita“, kuratiert von Matthias Arndt versucht, die Liaison von Sprache und Kunst, den Moment des Narrativen und die Bedeutung von identitätsstiftenden Symbolen für die zeitgenössische Kunst zu ergründen.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 14. September 2017 von 18 bis 21 Uhr eröffnet.

2017-08-18

Save the Date: Vienna Art Week 2017


Von 13. bis 19. November 2017 steht Wien wieder ganz im Zeichen der Kunst: Einmal mehr bietet die Vienna Art Week umfassenden Einblick in das Wiener Kunstgeschehen und versammelt rund 200 Veranstaltungen von 70 Programmpartnern.

Unter dem Motto "Transforming Technology" rückt die diesjährige Vienna Art Week die rasanten technologischen Entwicklungen, deren ästhetische Analyse und Verarbeitung ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Neue Technologien haben immer auch unübersehbare Spuren in der Kunst hinterlassen: „Die Kunst kann dabei die neuesten technologischen Entwicklungen seismografisch vermessen und kritisch reflektieren, ,analoge‘ Gegenbewegungen wie das Wiederaufleben des Handwerks und materialästhetische Strömungen forcieren und letztendlich Qualität in einem breiten Feld der Beliebigkeit erkennen und prononcieren“, fasst Robert Punkenhofer, Künstlerischer Leiter der Vienna Art Week 2017, zusammen.

Der im Vorjahr eingeführte performative Interview-Marathon erfährt heuer unter dem Namen Art & Technology Line-up in der MAK-Säulenhalle Fortsetzung: Am Dienstag der Woche setzen sich hochrangige Experten und Kunstschaffende auf vielfältige Weise mit dem Thema auseinander: Als Gäste werden u. a. François Roche mit einem Avatar-Auftritt, der Medienwissenschaftler Geert Lovink und die Cyborg-Aktivistin Moon Ribas erwartet. An den Panels rund um die Schwerpunkte Wissenschaft, Kunst und Technologie nehmen u. a. der Multimediakünstler Virgil Widrich, die Soziologin und Filmemacherin Christina Lammer sowie die Künstler Axel Stockburger, Gerald Nestler und Antoni Muntadas teil. Eine Diskussion mit internationalen Kuratoren sowie ein Filmscreening mit dem Berliner Filmkurator Florian Wüst runden den Nachmittag ab.

Zu einem neuen Programmpunkt wird mit dem Alternative Space Open House am Mittwoch geladen. Die junge Kunstszene der Stadt hat sich in den vergangenen Jahren vermehrt selbst organisiert und eine ganze Reihe unterschiedlichster Alternative Spaces gegründet. Im Rahmen einer Tour lässt sich eine Auswahl dieser produktiven Räume erkunden.

2017-06-05

Vienna Biennale 2017

Am 20. Juni 2017 wird die VIENNA BIENNALE 2017 unter dem Motto "Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft"eröffnet.
Mehr als 300 Künstler, Designer, Architekten und andere Teilnehmer lenken den Blick auf die Möglichkeiten, wie wir aus der technologie- und wirtschaftsgetriebenen digitalen Revolution das Beste für uns Menschen herausholen können.
Mit dem Motto "Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft" stellen sich die Veranstalter der VIENNA BIENNALE 2017 – MAK, Universität für angewandte Kunst Wien, Kunsthalle Wien, Architekturzentrum Wien sowie Wirtschaftsagentur Wien und AIT Austrian Institute of Technology einem der prägendsten Themen unserer Zeit.

Die vielfältigen Facetten und Querverbindungen von Arbeit, Robotik und Automatisierung werden in 2 Biennale-Projekten erfahrbar: Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine (Eine Ausstellung des MAK, des Vitra Design Museums und des Design museum Gent) lädt zur unmittelbaren Begegnung mit der immer allgegenwärtigeren Spezies Roboter ein, während How Will We Work? (Eine Ausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien im AIL – Angewandte Innovation Laboratory) einen kritischen Blick auf die oft skeptischen Vorstellungen von Automatisierung und Industrie 4.0 öffnet.
Die StadtFabrik (Ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsagentur Wien mit ihrem Kreativzentrum departure und des MAK) erforscht mit Demonstratoren im Stadtraum und der Ausstellung StadtFabrik: Neue Arbeit. Neues Design. im MAK zentrale Aspekte des Arbeitens in der digitalen Zukunft.
Als Gegenpol zur Turbo-Digitalisierung lenkt das Projekt Care + Repair (Ein öffentlicher Arbeitsraum des Architekturzentrum Wien) den Blick auf die Notwendigkeit, unsere Welt zu erhalten und zu reparieren. Am Nordbahnhof, einem der größten innerstädtischen Entwicklungsgebiete in Wien, entstehen Prototypen für einen Care + Repair Urbanismus. Wie aber fühlt sich die Digitale Moderne an, wie wollen wir Menschen in ihr interagieren und leben? Work it, feel it! - eine Ausstellung der Kunsthalle Wien - rückt den menschlichen Körper in den Fokus und fragt dabei nach Disziplinierungs- und Kontrollmechanismen, die diesen formen und regulieren sowie nach Momenten (körperlichen) Widerstands gegen eine allumfassende und grenzenlos gewordene Arbeit. 

2016-10-31

Save the Date: Vienna Art Week 2016

Von 14. bis 20. November 2016 steht Wien wieder im Zeichen der Kunst: Die wichtigsten Museen und Galerien sowie unabhängige Ausstellungsräume und Alternative Spaces präsemtieren sich im Rahmen des Kunstfestivals Vienna Art Week.
Das Motto der Vienna Art Week 2016 "Seeking Beauty" ist, begibt sich die Vienna Art Week heuer auf die Suche nach Begriffen und Konzepten von Schönheit.

Ein besonderes Highlight der Vienna Art Week könnte der mehrstündige, performative Interviewmarathon mit Gesprächen und Live-Performances werden, die den Schönheitsbegriff aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
Der beim Publikum beliebte "Open Studio Day", an dem rund 70 Künstler ihre Ateliers öffnen, steht ebenso wieder auf dem Programm wie der zum 2.Mal stattfindende "Family Art Day" mit Veranstaltungen für die ganze Familie.
Eine Vielzahl von Touren und Führungen in Ateliers, Werkstätten und an besondere Kunstorte gewährt Blicke hinter die Kulissen der Kunstproduktion. Außerdem lädt die Vienna Art Week unter dem Titel "Curators Picks" 5 internationale Kuratoren nach Wien ein, um den Austausch und die Vernetzung der Kunstwelt zu fördern.

Die großen Museen und Ausstellungshäuser bieten Ausstellungseröffnungen, Diskussionsveranstaltungen und Spezialprogramme an, ausgewählte Galerien laden am 16. November zur
 Open Gallery Night. Auch die rund 40 Alternative Spaces gestalten eigene Programmpunkte, die sich unter anderem dem Motto "Seeking Beauty" widmen.

Hier gehts zum Programm der Vienna Art Week 2016

2016-09-19

Parallel Vienna 2016

Die Parallel Vienna findet als Satellitenmesse zum vierten Mal zeitgleich zur Kunstmesse viennacontemporary von 20.-25. September 2016 in Wien statt.
Die Parallel-Kunstmesse nutzt wieder die weitläufigen Räumlichkeiten der Alten Post im Wiener 1.Bezirk als Plattform für Gegenwartskunst und versammelt Kunstinitiativen aller Art: Kunstvereine, Galerien, Project Spaces, kuratierte Projekt- und KünstlerInnenräume.

In Kooperation mit dem Bundeskanzleramt Österreich wurden 10 internationale Kuratoren (aus Rumänien, Litauen, Kroatien, USA, Deutschland, Albanien, Georgien, Griechenland und Dänemark) eingeladen, eigene Räume zu bespielen. 2015 konnte die Parallel Vienna bereits über 13.000 Besucher verzeichnen und ist somit am besten Weg sich als unverzichtbarer Bestandteil der Kunstszene zu etablieren.
Insgesamt werden auf 7000m2 über 400 künstlerische Positionen gezeigt. Die Teilnahme erfolgt nach Einladung. Höhepunkte sind heuer eine Performance der Künstlergruppe Gelitin, die auf Einladung vom Land Niederösterreich bei der Eröffnung am 20. September ihren „Human Elevator“ zeigen.


„Ziel ist es, die österreichischen Kunstproduktionen mehr in den internationalen Kontext zu setzten, da ein hohes Potenzial an zeitgenössischen KünstlerInnen existiert. Einerseits fehlen junge Galerien, anderseits schaffen große Institutionen zu wenig Raum für junge Positionen. Ein Defizit, welches wir mit der Parallel Vienna aufzeigen und ein weiteres Mal effizient mit hohen künstlerischen Anspruch entgegenwirken wollen“, so Stefan Bidner, künstlerischer Leiter.
Weiters präsentiert die Parallel ein performatives Screening mit Hermann Nitsch und ortspezifische Interventionen u.a. von Ona B.
 Eine Sonderausstellung für Fotografie, kuratiert von Elfie Semotan und Stefan Bidner, zeigt junge und etablierte Positionen im Blickwechsel. Jeden Nachmittag und Abend gibt es auf der Messe Artist Talks, Panels und Performances, das Programm wird noch zeitnah angekündigt.