Save the Date: ART.FAIR 21 Messe für aktuelle Kunst von 29.10.-1.11.2010 in Köln. Die ART.FAIR 21 hat sich in den letzten 8 Jahren als Messe für aktuelle Kunst fest im Kalender der internationalen Kunstszene etabliert. Einmal im Jahr präsentiert die ART.FAIR 21 vielversprechende junge Positionen und ausgewählte aktuelle Arbeiten bewährter, international vertretener Künstler.
Mit dem Umzug in das Staatenhaus am Rheinpark in Köln bleibt die ART.FAIR 21 ihrem Konzept treu – Kunstausstellung und -veranstaltungen zusammen unter einem außergewöhnlichen Dach. Neu gewonnener Raum erlaubt zugleich die Erweiterung der Ausstellungsfläche und -möglichkeiten und schafft sowohl für Galeristen als auch Besucher neue Anreize auf dieser Kunstmesse.
2010-06-03
2010-06-02
Lichtinstallation Karlskirche Wien
Eine faszinierende Licht-Installation der österreichischen Künstlerin Teresa Mar für die Karlskirche in Wien war in der Pfingstwoche zu sehen. Die Lichtinstallation basiert auf Metamorphosen und auf Bildbotschaften, die sich dem Zuschauer erst durch die Wiederholung erschließen. Das Thema der Metamorphose passt atmosphärisch zu Pfingsten und die Symbolik des Heiligen Geistes in Form der weißen Taube, kommt in der Projektion wiederholt vor. In der Lichtinstallation von Teresa Mar an der Karlskirche geht es um die subtile Wiederholung von verschiedenen Bildelementen wie Kreuz, betende Hände, Granatapfel, Passionsblume, Fischer/Fischerin und von Symbolen wie das Schlaf (Pfingstmoment), nach links laufender Knabe, fallender Mann (Leidmoment), die Lichtfigur, das AUGE (himmlischer Moment), deren Metamorphosen durch Licht und Schatten das eigentliche Bild ergeben.
Teresa Mar lebt in Barcelona, Wien und Klagenfurt und transportiert ihre Bildbotschaften via Lichtprojektion und digitaler Printmedien in den offenen Raum.
Teresa Mar lebt in Barcelona, Wien und Klagenfurt und transportiert ihre Bildbotschaften via Lichtprojektion und digitaler Printmedien in den offenen Raum.
2010-05-28
Galerienrundgang Wien am 10.Juni 2010
Am Donnerstag den 10. Juni von 17.00-22.00 findet wieder der Galerien-Rundgang in der Wiener Innenstadt statt. 43 Galerien laden zum Besuch ein, in zahlreichen Galerien finden zeitgleich Eröffnungen statt. Der Wiener Galerienrundgang, der 2010 drei mal stattfindet (März, Juni, Oktober) ist an sich eine tolle Sache, bloss ist der Zeitrahmen mit 5 Stunden eben etwas knapp bemessen. Die Einbeziehung des Wochenendes, etwa nach dem Konzept des Gallery Weekend Berlin, wäre wünschenswert und würde es auch internationalen Kunstinteressenten und -sammlern ermöglichen, sich ein Bild von der Wiener Galeristen-Szene zu machen!
Infos & Programm: www.galerienrundgang.at
Infos & Programm: www.galerienrundgang.at
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2010-05-06
Viennafair 2010 - Video
Eindrücke von der Kunstmesse Viennafair 2010 - Video by CastYourArt:
Während sich bei Preview und anschliessender Vernissage der Viennafair am Mittwoch bei toller Stimmung lt. Medienberichten rund 4500 Gäste tummelten, war der Besucherandrang am ersten offiziellen Messetag eher verhalten. Am Freitag (verlängerte Öffnungszeit bis 21.00 mit Performance-Nite) und am Wochenende wird sich zeigen, wie gut es der Viennafair gelingt, Kunst-Interessenten und Sammler anzuziehen.
Während sich bei Preview und anschliessender Vernissage der Viennafair am Mittwoch bei toller Stimmung lt. Medienberichten rund 4500 Gäste tummelten, war der Besucherandrang am ersten offiziellen Messetag eher verhalten. Am Freitag (verlängerte Öffnungszeit bis 21.00 mit Performance-Nite) und am Wochenende wird sich zeigen, wie gut es der Viennafair gelingt, Kunst-Interessenten und Sammler anzuziehen.
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2010-05-04
Viennafair 2010
Von 5.-9. Mai findet wieder die Kunstmesse Viennafair 2010 im Messezentrum Wien, Halle A statt.
Vernissage Viennafair: 5. Mai ab 18.00
After-Vernissage-Party ab 21.30 in der Rinderhalle St.Marx, 1030 Wien
Die Viennafair gilt als wichtigste Kunstmesse für zeitgenössische Kunst in Österreich und macht mit zahlreichen Events und Parallelveranstaltungen Wien für eine Woche zum Kunstmekka. Die Kunstmesse setzt neben dem bereits eingeführten Fokus auf Mittel- und Osteuropa heuer auch auf den Themenschwerpunkt Film- und Videokunst.
So findet unter dem Titel "Borrowed Time" eine von Edek Bartz, dem künstlerischen Leiter der Viennafair, kuratierte Sonderausstellung statt. Die Intention der Ausstellung ist es, durch die Aneinanderreihung von Zitaten eine polyphone Struktur kurzer Sequenzen zu kreieren. Bartz hat aus diesem Grund für die Auswahl der präsentierten Film- und Videoarbeiten ganz bewusst private und öffentliche Sammlungen, wie beispielsweise die Pariser Sammlungen von Philippe Cohen und Isabelle und Conrad Lemaitre, die italienische Sammlung Joachim Rubner, die EVN-Sammlung und die Sammlung Essl ausgewählt, die unterschiedliche thematische und zeitliche Fokussierungen haben, um ein breitgefächertes Wahrnehmungsspektrum zu erzielen.
Der Viennafair ist es heuer gelungen, einen neuen Rekord an Teilnehmern aus Mittel- und Osteuropa zu erzielen. 33 Galerien sind vertreten, darunter auch erstmals 2 türkische Galerien. In den Jahren davor war die Zahl der Galerien aus der CEE-Region kontinuierlich zurückgegangen. Die Wirtschaftskrise machte dieser Region besonders zu schaffen. Wie in den Vorjahren ist auch dieses Mal Polen mit 9 Galerien am stärksten vertreten. lokal_30, Program und ZAK | Branicka sind bereits Stammgäste auf der Viennafair, zum zweiten Mal mit dabei sind Pies und Leto, neu kommen die Galerien Collectiva, Delikatesy, Piekary und Profile Foundation hinzu. Mit jeweils 5 Galerien sind Ungarn und Slowenien vertreten, aus der Slowakei nehmen die Galerien Feriancova Contemporay, Krokus, Photoport und Space an der Kunstmesse in Wien teil.
Aus Österreich sind nicht alle, aber dennoch wieder viele namhafte Galerien auf der Viennafair vertreten: u.a. Charim, Heike Curtze, Hilger, Insam, Galerie nächst St. Stephan, Krinzinger, Kargl, Knoll, Layr-Wuestenhagen, Elisabeth & Klaus Thoman, Andreas Huber, Michaela Stock.
So zeigt etwa die Galerie Hilger Arbeiten von Andreas Leikauf und Julie Monaco, Georg Kargl kommt mit Max Peintner, Knoll bringt wie bereits im Vorjahr Skulpturen von Tony Cragg mit, und Krinzinger unter anderen Arbeiten von Eva Schlegel. Die Salzburger Galerie Mario Mauroner zeigt u.a. Bruno Peinado und die Galerie nächst St. Stephan Katharina Grosse.
Performance Nite: Am Freitag, 7.5., ist die Viennafair erstmals bis 21 Uhr geöffnet. Ab 18 Uhr finden in der Halle A unter dem Motto "Performance Nite" Performances statt. Künstler zeigen an diesem Abend Live-Performances, die eigens für die Messe enwickelt worden sind.
Vernissage Viennafair: 5. Mai ab 18.00
After-Vernissage-Party ab 21.30 in der Rinderhalle St.Marx, 1030 Wien
Die Viennafair gilt als wichtigste Kunstmesse für zeitgenössische Kunst in Österreich und macht mit zahlreichen Events und Parallelveranstaltungen Wien für eine Woche zum Kunstmekka. Die Kunstmesse setzt neben dem bereits eingeführten Fokus auf Mittel- und Osteuropa heuer auch auf den Themenschwerpunkt Film- und Videokunst.
So findet unter dem Titel "Borrowed Time" eine von Edek Bartz, dem künstlerischen Leiter der Viennafair, kuratierte Sonderausstellung statt. Die Intention der Ausstellung ist es, durch die Aneinanderreihung von Zitaten eine polyphone Struktur kurzer Sequenzen zu kreieren. Bartz hat aus diesem Grund für die Auswahl der präsentierten Film- und Videoarbeiten ganz bewusst private und öffentliche Sammlungen, wie beispielsweise die Pariser Sammlungen von Philippe Cohen und Isabelle und Conrad Lemaitre, die italienische Sammlung Joachim Rubner, die EVN-Sammlung und die Sammlung Essl ausgewählt, die unterschiedliche thematische und zeitliche Fokussierungen haben, um ein breitgefächertes Wahrnehmungsspektrum zu erzielen.
Der Viennafair ist es heuer gelungen, einen neuen Rekord an Teilnehmern aus Mittel- und Osteuropa zu erzielen. 33 Galerien sind vertreten, darunter auch erstmals 2 türkische Galerien. In den Jahren davor war die Zahl der Galerien aus der CEE-Region kontinuierlich zurückgegangen. Die Wirtschaftskrise machte dieser Region besonders zu schaffen. Wie in den Vorjahren ist auch dieses Mal Polen mit 9 Galerien am stärksten vertreten. lokal_30, Program und ZAK | Branicka sind bereits Stammgäste auf der Viennafair, zum zweiten Mal mit dabei sind Pies und Leto, neu kommen die Galerien Collectiva, Delikatesy, Piekary und Profile Foundation hinzu. Mit jeweils 5 Galerien sind Ungarn und Slowenien vertreten, aus der Slowakei nehmen die Galerien Feriancova Contemporay, Krokus, Photoport und Space an der Kunstmesse in Wien teil.
Aus Österreich sind nicht alle, aber dennoch wieder viele namhafte Galerien auf der Viennafair vertreten: u.a. Charim, Heike Curtze, Hilger, Insam, Galerie nächst St. Stephan, Krinzinger, Kargl, Knoll, Layr-Wuestenhagen, Elisabeth & Klaus Thoman, Andreas Huber, Michaela Stock.
So zeigt etwa die Galerie Hilger Arbeiten von Andreas Leikauf und Julie Monaco, Georg Kargl kommt mit Max Peintner, Knoll bringt wie bereits im Vorjahr Skulpturen von Tony Cragg mit, und Krinzinger unter anderen Arbeiten von Eva Schlegel. Die Salzburger Galerie Mario Mauroner zeigt u.a. Bruno Peinado und die Galerie nächst St. Stephan Katharina Grosse.
Performance Nite: Am Freitag, 7.5., ist die Viennafair erstmals bis 21 Uhr geöffnet. Ab 18 Uhr finden in der Halle A unter dem Motto "Performance Nite" Performances statt. Künstler zeigen an diesem Abend Live-Performances, die eigens für die Messe enwickelt worden sind.
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2010-04-27
Gallery Weekend Berlin - Termine & Events
Ein paar Termine zum Gallery Weekend Berlin (Quelle: Berliner Zeitung)
Bettina Allamoda: Die konzeptuell so raffinierte Künstlerin zeigt neue Skulpturen. Daneben ist Carsten Fock, längst mehr als ein Geheimtipp, mit seinen struppigen Arbeiten zu sehen. Wer die Galerie September versäumt, ist selbst schuld. Charlottenstraße 1 (Kreuzberg). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 19. Juni, Di-Sa 12-18 Uhr.
Georg Baselitz: Gravuren der letzten 10 Jahre. Jordan/Seydoux, Auguststraße 22 (Mitte). Eröffnung 30. April, 16 Uhr. Bis 3. Juli, Di-Sa 12-18 Uhr. 1./2. Mai 10-19 Uhr.
Michael Buthe: Einst ein orientalischer Prinz aus Köln und ziemlich berühmt, ist es ruhig um den 1994 verstorbenen Künstler und seine märchenhaften Bilder geworden. Zeit, ihn wieder zu entdecken. Reception Berlin, Kurfürstenstraße 5 (Tiergarten). Eröffnung 30. April, 16 Uhr. Bis 12. Juni, Mi-Sa 11-18 Uhr.
Asta Gröting: Ein Rückblick auf die letzten 15 Jahre. Neuer Berliner Kunstverein, Chausseestraße 128/129. Eröffnung 30. April, 19 Uhr. Bis 13. Juni Di-So 12-18, Do bis 20 Uhr. Live-Performance täglich außer Di, 16-18 Uhr.
Damien Hirst: Der Superstar in Berlin, gemeinsam mit seinem Künstlerfreund Michael Joo. Haunch of Venison, Heidestraße 46 (Tiergarten). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 14. August, Di-Sa 11-18 Uhr.
Christopher Lehmpfuhl: Der neoexpressive Maler hat von 2008 bis 2010 den Abriss des Palasts der Republik in 25 großen Bildern festgehalten. Ehem. Münze, Am Molkenmarkt 2 (Mitte). 29. April bis 2. Mai, 12-18 Uhr.
Jürgen Mayer H.: In Berlin hat er noch nicht so viel gebaut, dafür ist der Architekt draußen in der Welt ein Star mit seinen exaltiert schwingenden Gebäuden. Ein Universalgenie, denn er ist auch Künstler. Jetzt gemeinsam mit Liu Wentao zu sehen. Galerie Alexander Ochs, Sophienstraße 21 (Mitte). Eröffnung 30. April, 19 Uhr. Bis 12. Juni, Di-Sa 11-18 Uhr.
Monochrome Reflections: Tolle, kluge Ausstellung über Farbflächen und Spiegelungen in der aktuellen Konzeptkunst. Haubrokshows, Strausberger Platz 19 (Friedrichshain). Bis 12. Juni, Sa 12-18 Uhr. 1./2. Mai 12-18 Uhr.
Louise Nevelson/Ad Reinhardt: Ein Gipfeltreffen der Moderne. Galerie Aurel Scheibler, Charlottenstraße 2 (Mitte). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 3. Juli, Di-Sa 11-18 Uhr.
Cornelia Schleime: "Wer aus mir trinkt, wird ein Reh" - unter diesem Titel zeigt die Malerin neue Bilder. Galerie Michael Schultz, Mommsenstraße 34 (Charlottenburg). Eröffnung 30. April, 19 Uhr. Bis 5. Juni, Di-Fr 10-19, Sa 10-14 Uhr.
H.N. Semjon: "Konstruktion der Moderne". Die fiktive Sammlung eines Berliner Kunstkenners. Schröderstraße 1 (Mitte). Eröffnung 29. April, 19 Uhr. Bis 24. Juli, Do/Fr 17-19, Sa 14-19 Uhr. 30. April, 1./2. Mai 14-19 Uhr.
Sunday: Wer schon seit geraumer den auffällige, kühne, schwarze Neubau am Rosa-Luxemburg-Platz bewundert, kann ihn jetzt auch von innen sehen. Unter dem Namen "Sunday" veranstalten 15 junge Galerien ihr eintägige Nebenveranstaltung zum Gallery Weekend. Mit dabei so spannende Akteure wie Rodeo aus Istanbul Lüttgenmaeijer aus Berlin. Linienstraße 40, 2. Mai, 12-19 Uhr.
Vorbesichtigung: Die Villa Grisebach zeigt zeitgenössische Werke ihrer Frühjahrsauktionen (4./5. Juni). Fasanenstraße 25 (Charlottenburg). 1. Mai 13-18, 2. Mai 11-16 Uhr.
Michel Würthle und Benjamin Katz: Zwei Legenden, der Paris-Bar-Wirt, der auch Künstler ist, und der Fotograf der Künstler. Bourouina Gallery, Charlottenstraße 1 (Kreuzberg). Eröffnung 29. April, 17 Uhr. Bis 19. Juni, Di-Sa 11-18 Uhr.
Mario Ybarra Jr.: Der Kalifornier wildert in der amerikanischen Popkultur und der Straßenkultur und gewinnt daraus hintergründig-lustige Bilder. Galerie Michael Janssen, Rudi-Dutschke-Straße 26 (Kreuzberg). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 19. Juni, Di-Sa 11-18 Uhr. 1./2. Mai 10-19 Uhr.
Thomas Olbricht eröffnet parallel zum Gallery Weekend sein lang erwartetes Privatmuseum, das er "me Collectors Room" nennt. "Passion Fruits" heißt die erste Ausstellung. Terry Rodgers' Champagnerdame gibt einen Vorgeschmack darauf. Ab 1. Mai sind die Schauräume geöffnet. Auguststraße 68 (Mitte), Di-Sa 12-18 Uhr.
Bettina Allamoda: Die konzeptuell so raffinierte Künstlerin zeigt neue Skulpturen. Daneben ist Carsten Fock, längst mehr als ein Geheimtipp, mit seinen struppigen Arbeiten zu sehen. Wer die Galerie September versäumt, ist selbst schuld. Charlottenstraße 1 (Kreuzberg). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 19. Juni, Di-Sa 12-18 Uhr.
Georg Baselitz: Gravuren der letzten 10 Jahre. Jordan/Seydoux, Auguststraße 22 (Mitte). Eröffnung 30. April, 16 Uhr. Bis 3. Juli, Di-Sa 12-18 Uhr. 1./2. Mai 10-19 Uhr.
Michael Buthe: Einst ein orientalischer Prinz aus Köln und ziemlich berühmt, ist es ruhig um den 1994 verstorbenen Künstler und seine märchenhaften Bilder geworden. Zeit, ihn wieder zu entdecken. Reception Berlin, Kurfürstenstraße 5 (Tiergarten). Eröffnung 30. April, 16 Uhr. Bis 12. Juni, Mi-Sa 11-18 Uhr.
Asta Gröting: Ein Rückblick auf die letzten 15 Jahre. Neuer Berliner Kunstverein, Chausseestraße 128/129. Eröffnung 30. April, 19 Uhr. Bis 13. Juni Di-So 12-18, Do bis 20 Uhr. Live-Performance täglich außer Di, 16-18 Uhr.
Damien Hirst: Der Superstar in Berlin, gemeinsam mit seinem Künstlerfreund Michael Joo. Haunch of Venison, Heidestraße 46 (Tiergarten). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 14. August, Di-Sa 11-18 Uhr.
Christopher Lehmpfuhl: Der neoexpressive Maler hat von 2008 bis 2010 den Abriss des Palasts der Republik in 25 großen Bildern festgehalten. Ehem. Münze, Am Molkenmarkt 2 (Mitte). 29. April bis 2. Mai, 12-18 Uhr.
Jürgen Mayer H.: In Berlin hat er noch nicht so viel gebaut, dafür ist der Architekt draußen in der Welt ein Star mit seinen exaltiert schwingenden Gebäuden. Ein Universalgenie, denn er ist auch Künstler. Jetzt gemeinsam mit Liu Wentao zu sehen. Galerie Alexander Ochs, Sophienstraße 21 (Mitte). Eröffnung 30. April, 19 Uhr. Bis 12. Juni, Di-Sa 11-18 Uhr.
Monochrome Reflections: Tolle, kluge Ausstellung über Farbflächen und Spiegelungen in der aktuellen Konzeptkunst. Haubrokshows, Strausberger Platz 19 (Friedrichshain). Bis 12. Juni, Sa 12-18 Uhr. 1./2. Mai 12-18 Uhr.
Louise Nevelson/Ad Reinhardt: Ein Gipfeltreffen der Moderne. Galerie Aurel Scheibler, Charlottenstraße 2 (Mitte). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 3. Juli, Di-Sa 11-18 Uhr.
Cornelia Schleime: "Wer aus mir trinkt, wird ein Reh" - unter diesem Titel zeigt die Malerin neue Bilder. Galerie Michael Schultz, Mommsenstraße 34 (Charlottenburg). Eröffnung 30. April, 19 Uhr. Bis 5. Juni, Di-Fr 10-19, Sa 10-14 Uhr.
H.N. Semjon: "Konstruktion der Moderne". Die fiktive Sammlung eines Berliner Kunstkenners. Schröderstraße 1 (Mitte). Eröffnung 29. April, 19 Uhr. Bis 24. Juli, Do/Fr 17-19, Sa 14-19 Uhr. 30. April, 1./2. Mai 14-19 Uhr.
Sunday: Wer schon seit geraumer den auffällige, kühne, schwarze Neubau am Rosa-Luxemburg-Platz bewundert, kann ihn jetzt auch von innen sehen. Unter dem Namen "Sunday" veranstalten 15 junge Galerien ihr eintägige Nebenveranstaltung zum Gallery Weekend. Mit dabei so spannende Akteure wie Rodeo aus Istanbul Lüttgenmaeijer aus Berlin. Linienstraße 40, 2. Mai, 12-19 Uhr.
Vorbesichtigung: Die Villa Grisebach zeigt zeitgenössische Werke ihrer Frühjahrsauktionen (4./5. Juni). Fasanenstraße 25 (Charlottenburg). 1. Mai 13-18, 2. Mai 11-16 Uhr.
Michel Würthle und Benjamin Katz: Zwei Legenden, der Paris-Bar-Wirt, der auch Künstler ist, und der Fotograf der Künstler. Bourouina Gallery, Charlottenstraße 1 (Kreuzberg). Eröffnung 29. April, 17 Uhr. Bis 19. Juni, Di-Sa 11-18 Uhr.
Mario Ybarra Jr.: Der Kalifornier wildert in der amerikanischen Popkultur und der Straßenkultur und gewinnt daraus hintergründig-lustige Bilder. Galerie Michael Janssen, Rudi-Dutschke-Straße 26 (Kreuzberg). Eröffnung 30. April, 18 Uhr. Bis 19. Juni, Di-Sa 11-18 Uhr. 1./2. Mai 10-19 Uhr.
Thomas Olbricht eröffnet parallel zum Gallery Weekend sein lang erwartetes Privatmuseum, das er "me Collectors Room" nennt. "Passion Fruits" heißt die erste Ausstellung. Terry Rodgers' Champagnerdame gibt einen Vorgeschmack darauf. Ab 1. Mai sind die Schauräume geöffnet. Auguststraße 68 (Mitte), Di-Sa 12-18 Uhr.
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Jerry Berndt - Gallery Weekend Berlin
White Trash Contemporary / WTC und NOTO Berlin präsentieren Jerry Berndt - Nighttime zum Gallery Weekend Berlin: Vernissage am 29.4.2010, 19.00 im NOTO Restaurant und Bar, Torstrasse 173, Berlin.
Zwielicht, Halbwelt, Nachtleben. Jerry Berndt hat sich in seiner Künstlerkarriere immer wieder für Zustände der Dunkelheit interessiert. In einzigartigen Fotoreportagen über Bostons Rotlichtmilieu ("Combat Zone") oder Obdachlose ("Missing Persons") dokumentiert er die Schattenseiten der amerikanischen Gesellschaft. Aber er nutzt die Nacht auch als konzeptuellen Rahmen für seine "Nite Works", eine faszinierende Serie von Nachtaufnahmen in der menschenleeren Großstadt. Die kontrastreichen, brilliant komponierten Schwarzweißbilder von Häuserecken in Downtown, geschlossenen Ladenlokalen und beleuchteten Schaufenstern, aufgenommen mit langer Verschlusszeit nur mit vorhandenem Licht, stehen in der Tradition klassischer Fotokünstler wie Eugéne Atget und Brassai, aber auch amerikanischer Fotorealisten wie Walker Evans oder Lee Friedlander. Gleichzeitig belegen sie Jerry Berndts besondere Sensibilität für die sozialen und politischen Schwingungen der Situation. Egal ob er in Stripclubs mit Feingefühl und flinkem Finger am Auslöser auf Tuchfühlung mit Huren, Freiern und Zuhältern geht oder seine Mittelformatkamera in aller Ruhe in schummerigen Gassen auf eine triste Hausfassade richtet, seine Fotografien vermitteln auf magische Art die jeweilige Stimmung des Ortes. Dass Jerry Berndt als politischer Aktivist und Vietnam-Kriegsgegner in den sechziger Jahren vom FBI verfolgt, mit Berufsverbot belegt und damit zu seinen einsamen "Nachtschichten" quasi gezwungen wurde, verleiht den Bildern eine zusätzliche düstere Dimension.
"In seinen Nachtbildern sieht die Stadt aus wie eine leere Theaterbühne, bei der man nicht weiß, ob sie schon verlassen wurde von den echten Menschen oder noch auf sie wartet (...) Man sieht in diesen Bildern, dass das, was sie zeigen, kein unabwendbares Schicksal, sondern menschengemachtes Elend ist - und wenn es ein Kriterium gibt, das politische Fotografie unterscheidet vom melancholischen schwarzweißen Stimmungszeugs, das die Foto-Plakatshops füllt, dann ist es genau dieses", schreibt Niklas Maak über Jerry Berndts Werk in der FAZ. Jerry Berndt (*1943 Milwaukee) hat sich als Dokumentarfotograf mit Reportagen über den Genozid in Ruanda, den Bürgerkrieg in Haiti und Obdachlose in Amerika einen Namen gemacht. Seine Fotos erscheinen in bedeutenden Publikationen in den USA und Europa, darunter die New York Times, Newsweek und Paris Match. Jerry Berndts Fotos sind in den Sammlungen von Museen, darunter das Museum of Modern Art in New York, das Museum of Fine Arts in Boston und die Bibliotheque National in Paris, sowie in der Sammlung von Elton John vertreten.
Zwielicht, Halbwelt, Nachtleben. Jerry Berndt hat sich in seiner Künstlerkarriere immer wieder für Zustände der Dunkelheit interessiert. In einzigartigen Fotoreportagen über Bostons Rotlichtmilieu ("Combat Zone") oder Obdachlose ("Missing Persons") dokumentiert er die Schattenseiten der amerikanischen Gesellschaft. Aber er nutzt die Nacht auch als konzeptuellen Rahmen für seine "Nite Works", eine faszinierende Serie von Nachtaufnahmen in der menschenleeren Großstadt. Die kontrastreichen, brilliant komponierten Schwarzweißbilder von Häuserecken in Downtown, geschlossenen Ladenlokalen und beleuchteten Schaufenstern, aufgenommen mit langer Verschlusszeit nur mit vorhandenem Licht, stehen in der Tradition klassischer Fotokünstler wie Eugéne Atget und Brassai, aber auch amerikanischer Fotorealisten wie Walker Evans oder Lee Friedlander. Gleichzeitig belegen sie Jerry Berndts besondere Sensibilität für die sozialen und politischen Schwingungen der Situation. Egal ob er in Stripclubs mit Feingefühl und flinkem Finger am Auslöser auf Tuchfühlung mit Huren, Freiern und Zuhältern geht oder seine Mittelformatkamera in aller Ruhe in schummerigen Gassen auf eine triste Hausfassade richtet, seine Fotografien vermitteln auf magische Art die jeweilige Stimmung des Ortes. Dass Jerry Berndt als politischer Aktivist und Vietnam-Kriegsgegner in den sechziger Jahren vom FBI verfolgt, mit Berufsverbot belegt und damit zu seinen einsamen "Nachtschichten" quasi gezwungen wurde, verleiht den Bildern eine zusätzliche düstere Dimension.
"In seinen Nachtbildern sieht die Stadt aus wie eine leere Theaterbühne, bei der man nicht weiß, ob sie schon verlassen wurde von den echten Menschen oder noch auf sie wartet (...) Man sieht in diesen Bildern, dass das, was sie zeigen, kein unabwendbares Schicksal, sondern menschengemachtes Elend ist - und wenn es ein Kriterium gibt, das politische Fotografie unterscheidet vom melancholischen schwarzweißen Stimmungszeugs, das die Foto-Plakatshops füllt, dann ist es genau dieses", schreibt Niklas Maak über Jerry Berndts Werk in der FAZ. Jerry Berndt (*1943 Milwaukee) hat sich als Dokumentarfotograf mit Reportagen über den Genozid in Ruanda, den Bürgerkrieg in Haiti und Obdachlose in Amerika einen Namen gemacht. Seine Fotos erscheinen in bedeutenden Publikationen in den USA und Europa, darunter die New York Times, Newsweek und Paris Match. Jerry Berndts Fotos sind in den Sammlungen von Museen, darunter das Museum of Modern Art in New York, das Museum of Fine Arts in Boston und die Bibliotheque National in Paris, sowie in der Sammlung von Elton John vertreten.
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